Zertifikatsprogramm CAS-Handtherapie_Modul 4

Modul

Modul 4: Die schmerzhafte, eingeschränkte Hand (3 ECTS/30LVE, 70 Std. SST)

Termine: 15.-18.Mai 2024, jeweils 8:00-18:00 Uhr

Abschlusstestabend und -präsentation: September 2024

Im Fokus dieses Moduls steht die mehr oder weniger schmerzhaft eingeschränkte Handfunktion, wobei vor allem das Komplexe regionale Schmerzsyndrom (CRPS), rheumatische Erkrankungen, die Rhizarthrose und das handtherapeutische Management nach Implantation von Endoprothesen präsentiert und diskutiert werden.

voraussichtliche Vortragende:

Manuela Rüegg-Hasler, MAS,
Ulla Jörn Good, HF, Zert. Handtherapeutin SGHR, CAS Social Reseach,
Priv.-Doz. Dr. Thomas Hausner,
Erika Mosor, PhD, MSc

Inhalte

  • Schmerzmechanismen, Schmerzwahrnehmung, Schmerzmanagement
  • CRPS (Pathomechanismus, interdisziplinäres und handtherapeutisches Management)
  • Rhizarthrose (Pathomechanismen, konservative und postoperative Therapie)
  • Rehabilitation vor und nach Implantation von Endoprothesen (Handgelenk, Fingergelenksersatz, Prothesenarten, handtherapeutisches Management)
  • Rheumatologie der Hand (Pathomechanismen, Deformitäten, (Poly-)Arthrosen, spezifische Assessmentverfahren, individuell angepasste Therapiemaßnahmen inkl. Selbstmanagement und Schienenversorgung)
  • handtherapeutisch relevante Auswirkungen von Kollagenosen, Früherkennungen von Kollagenosen
  • Amputationen und Prothetik (Prothesenarten, Prothesenanpassung und –training)

Am Ende des Moduls sind Sie in der Lage,

  • die Pathomechanismen und pathophysiologischen Veränderungen im Rahmen rheumatologischer Erkrankungen der Hand zu beschreiben und diese im Rahmen der Patient*innenbetreuung und –beratung zu erklären.
  • die Pathomechanismen des CRPS zu definieren und evidenzbasierte Therapiemaßnahmen individuell angepasst anzuwenden.
  • krankheits- bzw. problemspezifische Assessmentverfahren für die in diesem Modul thematisierten Erkrankungen der Hand zu beschreiben und deren Ergebnisse zu interpretieren und diese für die Therapieplanung, Therapiesteuerung und die Therapieevaluierung zu nützen.
  • aktuelle Behandlungsansätze zu definieren und effektive Behandlungsmaßnahmen patientenzentriert angepasst auszuwählen sowie deren voraussichtliche Wirkungen zu erklären.
  • handtherapeutisch relevante Auswirkungen von Systemerkrankungen zu beschreiben und Betroffene zu beraten sowie gezielt und individuell handtherapeutisch zu begleiten.
  • Versorgungsmöglichkeiten nach Amputationen zu beschreiben und Betroffene zu informieren und an Spezialist*innen weiterzuleiten.

Modulabschluss (Prüfungsmodalitäten)

Multiple choice Test am Vorabend der Präsentation und Diskussion des ausgearbeiteten Fallsbeispiels.

Präsentation und Diskussion eines ausgearbeiteten Fallbeispiels

Zur Erlangung des Zertifikats und Anrechnung der 15 ECTS müssen Sie den therapeutischen Prozess eines Patienten/einer Patientin mit einer Erkrankung/Verletzung der Hand dokumentieren und anhand einer Posterpräsentation darstellen und diskutieren. Der Bezug zur ICF muss erkennbar sein, und es müssen spezifische Assessmentverfahren und begründet ausgewählte und individuell angepasste Therapiemaßnahmen auf Basis der aktuellen Evidenz eingesetzt werden.

Auf einen Blick

Zertifikatsprogramm Zertifikatsprogramm CAS-Handtherapie
Abschluss Nach positiver Absolvierung eines Moduls erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung, nach positiver Absolvierung aller Modulprüfungen das Zertifikat “Zertifikat CAS-Handtherapie“ Jedes Modul kann auch ohne Prüfung/ohne erfüllte Voraussetzungen für die ECTS-Anrechnung absolviert werden.
Vortragende

Michaela Strauss MSc
 Michaela Strauss MSc

Michaela Stoffer-Marx PhD MSc LLM
 Michaela Stoffer-Marx PhD MSc LLM

Erika Mosor MSc
 Erika Mosor MSc

Dr. Stefan Quadlbauer
Dr. Stefan Quadlbauer

Beate Jung
 Beate Jung

Sarah Nicole Jane de Haviland Mee

Ulrika Wijk

Dr.med.univ. Rudolf Rosenauer
Dr.med.univ. Rudolf Rosenauer

Christina Jerosch-Herold PhD

Unterrichtssprache Deutsch
Veranstaltungsort Campus Wien Academy
Favoritenstraße 222
1100 Wien