Tabuthemen und Umgang mit "Fehlern" in der Sozialen Arbeit

Seminar

Anmeldeschluss: 2. April 2027

Professionalität in der Sozialen Arbeit heißt, mit den Widersprüchen des Berufsalltags – etwa Nähe vs. Distanz oder Hilfe vs. Kontrolle – bewusst umzugehen.

Das Seminar greift Themen auf, die oft unausgesprochen bleiben: Tabus und „blinde Flecken“, den Umgang mit Fehlern sowie das Lernen aus gescheiterten Interventionen. Gemeinsam werden typische Fallstricke und strukturelle Herausforderungen reflektiert und praxisnahe Lösungsansätze entwickelt – für einen souveränen und fachlich fundierten Umgang im Arbeitsalltag.

Ihre Vorteile

+ Die Bearbeitung von verbotenen Themen in der Arbeit wird wahrscheinlicher.

+ Konstruktive Lösungsmöglichkeiten in komplexen und herausfordernden Situationen werden zugänglich.

+ Die Anregung zum Perspektivenwechsel führt zu einer Erweiterung des persönlichen Bewältigungsrepertoires.

+ „Fehler“ als Ressourcen & Vorteile entdeckt werden.

Seminarinhalte

  • Hintergrund von „verbotenem Wissen“ und ihre Relevanz für die praktische Arbeit.
  • Herausfordernde Verhaltensweisen & professionelle Nähe und Distanz.
  • Schwarze Pädagogik und strukturelle Gewalt.
  • Fehler und „verbotenes Wissen“ im Kontext von Stigmatisierung, Macht und Gewalt.
  • Analyse von Fallbeispielen aus der sozialen Arbeit im Zusammenhang mit herausfordernden und tabuisierten Verhaltensweisen und Rahmenbedingungen.
     

Am Ende des Seminars sind Sie in der Lage,

  • eigene persönliche Tabus zu benennen & diese in der Praxis zu bearbeiten.
  • mit Herausforderungen und verdeckten Prozessen professioneller arbeiten zu können.
  • Interventionen lösungsorientiert, bewusst und zielgerichtet zu setzen.
  • persönliche Copingstrategien auszubauen.
  • mit Ansprüchen von Klient*innen, Teamkolleg*innen und Organisation resilienter umgehen zu können.

Lehr- und Lernmethoden

In diesem Seminar werden folgende Lehr- und Lernmethoden angewandt: Vortrag, Diskussion, Gruppenarbeiten in Form von Planspielen, Analyse von Filmsequenzen.

Der Vortragende

Alexander Kriz verfügt über langjährige Erfahrung im psychosozialen Bereich (Menschen mit Behinderung, Menschen mit psychischen Störungsbildern, KiJu Bereich, u. a. m.) in unterschiedlichen Funktionen. Er ist Sozialpädagoge, systemischer Supervisor, Mediator, Unternehmensberater, Lektor und Referent – ARGE Bildungsmanagement in Kooperation mit der Sigmund Freud Privatuniversität, Department Psychologie; er ist Vortragender im Kolleg für Sozialpädagogik; er ist in der Lehre und im Unterricht als Studienkoordinator in der Schule für Sozialbetreuungsberufe der Caritas Wien tätig.

Auf einen Blick

Zielgruppe Menschen mit Interesse an der Weiterentwicklung der eigenen Professionalität und der Entdeckung neuer Perspektiven und Lösungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit herausfordernden Rahmenbedingungen, Situationen und Verhaltensweisen.
Abschluss Teilnahmebestätigung (bei mind. 80% Anwesenheit)
Vortragende

Mag. Alexander Kriz MSc

Veranstaltungsort Campus Wien Academy
Favoritenstrasse 222
1100 Wien
Teilnahmegebühr

Teilnahmegebühr: € 280 (USt.-befreit)

Die Seminarpauschale umfasst Mittagessen sowie Verpflegung in den Pausen (Snacks, Getränke).

Early-Bird-Rabatt: 10 % bis 15. Dezember 2026.