RKEG verstehen und umsetzen – Resilienzanforderungen nach § 15 in zwei Tagen

Seminar

Terminreihe 1: 15./16.09.2026
Anmeldeschluss: 1. September 2026

Mit dem Inkrafttreten des Resilienz kritischer Einrichtungen-Gesetzes (RKEG) sind kritische Einrichtungen verpflichtet, umfassende Resilienzmaßnahmen nach § 15 RKEG nachzuweisen und im Resilienzplan gegenüber der Behörde darzulegen. 

Die sechs Anforderungsbereiche (Prävention, physischer Schutz, Vorfallsmanagement, Betriebskontinuität, Personalsicherheit, Sensibilisierung) müssen nicht nur konzeptionell verstanden, sondern auf die eigene Einrichtung angewendet werden. 

Dafür ist zunächst eine strukturierte Sachstandserhebung notwendig: Wo steht die Einrichtung heute? Was liegt bereits vor? Was fehlt noch? Dieses Angebot schafft genau diese Grundlage – systematisch, praxisnah und mit direktem Bezug zu den offiziellen Leitfäden gemäß § 15 Abs. 2 Z 1–6 RKEG.

Ihre Vorteile

  • Die Leitfäden zu § 15 Abs. 2 Z 1–6 RKEG wurden im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Hochschule Campus Wien in enger Abstimmung mit dem BMI entwickelt.
  • Teilnehmende erhalten nicht nur einen Überblick über die gesetzlichen Anforderungen, sondern lernen direkt von jenen, die die maßgeblichen Umsetzungsdokumente erarbeitet haben – inklusive der dahinterliegenden Abwägungen, Interpretationen und Behördenerwartungen.
  • Die Kombination aus Rechtsrahmen, fachlicher Tiefe im physischen Schutz und angewandter Mapping-Methodik ist am Markt einzigartig.

Seminarinhalte

  1. Überblick über das RKEG und seinen Anwendungsbereich: wer ist betroffen, was ist gefordert, was erwartet die Behörde
  2. Systematisches Verständnis der sechs Anforderungsbereiche nach § 15 Abs. 2 Z 1–6 RKEG anhand der offiziellen Leitfäden
  3. Fähigkeit, den eigenen Umsetzungsstand strukturiert zu erheben: was liegt vor, was fehlt, was ist als nächstes zu tun
  4. Ableitung konkreter nächster Schritte für die Erstellung oder Weiterentwicklung des einrichtungsspezifischen Resilienzplans
  5. Überblick über relevante Normen, Leitfäden und Behördenerwartungen

Am Ende des Seminars sind Sie in der Lage,

  • die sechs Anforderungsbereiche nach § 15 RKEG sicher einzuordnen und gezielt auf Ihre Einrichtung anzuwenden.
  • den aktuellen Umsetzungsstand Ihrer Organisation strukturiert zu erfassen, bestehende Maßnahmen zu bewerten und Lücken klar zu benennen.
  • auf Basis der offiziellen Leitfäden priorisierte nächste Schritte für Ihren Resilienzplan abzuleiten und intern wie extern gut zu begründen.
  • Behördenerwartungen besser einzuschätzen und Ihre Resilienzmaßnahmen gegenüber Management und Aufsicht fundiert zu kommunizieren.

Lehr- und Lernmethoden

In diesem zweitägigen Seminar werden folgende Lehr- und Lernmethoden eingesetzt: Impulsvorträge, angeleitete Mapping-Übungen, Arbeit an Praxisbeispielen, Gruppenarbeiten und moderierte Diskussionen, Reflexions- und Transferphasen.

Die Vortragenden

Die Expert*innen bringen Wissen aus erster Hand ein: Sie haben die offiziellen Leitfäden zu § 15 RKEG selbst mitentwickelt und kennen sowohl die fachlichen Details als auch die Erwartungen der Behörden aus der Praxis:

  • David Reiter (Protectum)

Weitere Expert*innen werden zeitnah bekannt gegeben.

Auf einen Blick

Zielgruppe Resilienzverantwortliche und Sicherheitsbeauftragte in kritischen Einrichtungen (alle Sektoren gemäß RKEG); Compliance- und Risikomanager; Führungskräfte in Sicherheit, BCM und Infrastruktur; Berater und Prüfer im KRITIS-Umfeld. Keine juristischen Vorkenntnisse erforderlich, operative Sicherheits- oder Managementerfahrung von Vorteil.
Abschluss Teilnahmebestätigung (bei mind. 80 % Anwesenheit)
Veranstaltungsort Campus Wien Academy
Favoritenstraße 222
1100 Wien
Teilnahmegebühr

€ 1.190 (USt.-befreit)

Early Bird: 10 % Preisreduktion bei Anmeldung bis 15. Juli