Radikalisierungsprävention und Demokratiekultur
Modul
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Anmeldeschluss: 16. Oktober 2026
Radikalisierung ist längst kein Randthema mehr – sie ist ein reales Risiko für Organisationen. Sie zeigt sich nicht nur in extremen Einzelfällen, sondern in subtilen Haltungen, Polarisierung, Vertrauensverlust und eskalierenden Konflikten im Arbeitsalltag. Für Führungskräfte, HR und Fachverantwortliche entsteht daraus eine neue Verantwortung: früh erkennen, richtig einordnen und professionell handeln.
Die Realität: Genau dafür fehlen oft Orientierung, klare Handlungslogiken und Sicherheit im Umgang mit sensiblen Situationen.
Dieses Modul schließt diese Lücke.
+ Sichere Einordnung komplexer Erscheinungsformen: Sie lernen, Radikalisierungsdynamiken als Treiber von Extremismus, Terrorismus und weiteren demokratiefeindlichen Bestrebungen anhand konkreter Praxisbeispiele zu erkennen, einzuordnen und fundiert zu bewerten.
+ Handlungssicherheit in aktuellen Bedrohungslagen: Geopolitische Entwicklungen, Desinformation, Künstliche Intelligenz und hybride Bedrohungen werden praxisnah analysiert und hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das eigene berufliche Umfeld reflektiert.
+ Unmittelbarer Nutzen für den Berufsalltag: Die vermittelten Inhalte sind gezielt auf Anwendungsfelder in Bildung, Arbeitswelt, Verwaltung sowie in öffentlichen und privaten Organisationen ausgerichtet.
+ Vom Verstehen zum Handeln: Analyse, Prävention und konkrete Handlungsoptionen werden systematisch miteinander verknüpft.
+ Konkrete Ergebnisse statt abstrakter Theorie: Sie erarbeiten praxisnahe Lösungsansätze, Orientierungshilfen und unmittelbar anwendbare Instrumente für ihre tägliche Arbeit.
Radikalisierungsprozesse im Arbeits‑ und Organisationsumfeld frühzeitig zu erkennen, relevante Risiko‑ und Eskalationsfaktoren zu benennen und situativ angemessen zu handeln – bevor Konflikte, Vertrauensverlust oder Sicherheitsrisiken entstehen.
rechtliche, institutionelle und präventive Rahmenbedingungen sicher anzuwenden und zu wissen, was in sensiblen Situationen erlaubt, geboten oder erforderlich ist – inklusive Rollenklärung zwischen Führung, HR und externen Stellen.
praxisbewährte Präventions‑, Interventions‑ und Gesprächsansätze gezielt einzusetzen, schwierige Gespräche souverän zu führen und konkrete Fälle aus Ihrem Arbeitsalltag professionell zu bearbeiten.
Das Modul kombiniert fachliche Inputs mit interaktiven Seminar‑ und Workshopformaten sowie E‑Learning‑Elementen. Die Inhalte werden ergänzt durch selbstständige Praxisarbeiten mit Bezug zum eigenen beruflichen Umfeld. Der Kompetenzerwerb wird durch eine Modulprüfung, aktive Teilnahme sowie eine Abschlussarbeit inklusive Präsentation abgesichert.
Der Unterricht findet online und in Präsenz statt.
| Zielgruppe | Unternehmensvertreter*innen aus den Bereichen Human Resources, Diversität und Inklusion, Führung, Compliance, interne Kommunikation, betriebliche Sozialarbeit sowie an Mitglieder von Betriebsräten; Führungs‑ und Fachpersonen aus Bildung, Sozialarbeit, Jugendarbeit, Justiz, Strafvollzug sowie aus Polizei und Exekutive; berufstätige Personen in Organisationen und Institutionen, die demokratische Kultur aktiv stärken und Radikalisierungstendenzen in ihrem jeweiligen Arbeitskontext frühzeitig erkennen und professionell darauf reagieren möchten. |
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| Zertifikatsprogramm | |
| Abschluss | Teilnahmebestätigung |
| Kooperationen | Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratiekultur FlexCo |
| Veranstaltungsort |
Campus Wien Academy Favoritenstrasse 222 1100 Wien |
| Teilnahmegebühr | € 2.200 (USt.-befreit); Early-bird: Anmeldung bis 15. Juli 10%. |