Diversitätskompetenz mit dem Anti-Bias-Ansatz erweitern

Seminar

Termin: 05. und 06.05.2022
Anmeldeschluss: 15.04.2022

Vorurteile, Macht und Diskriminierung sind die zentralen Themen des Anti-Bias-Ansatzes,
der Diskriminierung auf zwischenmenschlicher, struktureller und gesellschaftlich-kultureller
Ebene berücksichtigt. Die eigene Verwobenheit in Machtverhältnisse und damit verbundene
Erfahrungen von Diskriminierung und Privilegierung sind dabei der Ausgangspunkt des
Lernens. Vision ist eine vorurteilsbewusste, diskriminierungskritische und machtsensible
Gesellschaft.

Menschen werden ermutigt, einen kritischen Blick auf scheinbare Normalitäten zu werfen.
So können Sie sich Ihrer eigenen Rolle und Verantwortlichkeit bewusst werden. Dies ist die
Voraussetzung, damit Sie in Ihrer Praxis aktiv gegen Ausgrenzungen und Diskriminierung
tätig werden können.

In diesem Seminar setzen Sie sich in einem sicheren Rahmen bewusst mit den Themen
Vorurteile, Macht und Diskriminierung und Ihren eigenen Erfahrungen auseinander. Darüber
hinaus bietet das Seminar Raum für die Reflexion von Mechanismen im Zusammenhang
mit Diskriminierung und Dominanz auf unterschiedlichen Ebenen (persönlich, strukturell,
gesellschaftlich-kulturell). Weiters wird auf die Erweiterung der persönlichen Diversitätskompetenz Wert gelegt, um die Handlungsfähigkeit in Machtverhältnissen und bei Vorfällen rund um das Thema Diskriminierung zu stärken.

Seminarinhalte

  • Vorurteile, Macht und Diskriminierung/Privilegierung in unserer täglichen Arbeit
  • Zugehörigkeiten und Machtverhältnisse – Auswirkungen unterschiedlicher Zugehörigkeiten und Umgang damit
  • emotionale Dynamik von Machtverhältnissen: Konzept der internalisierten Unterdrückung/Privilegierung
  • aktiv und reflektiert Handeln im Umgang mit Machtverhältnissen und Diskriminierung

Am Ende des Seminars sind Sie in der Lage,

  • die Entstehung, Funktionen und Wirkungen von Vorurteilen und Stereotypen, Diskriminierung und Privilegierung auf persönlicher, institutioneller und gesellschaftlicher Ebene zu verstehen.
  • die Herstellung von Zugehörigkeiten zu sozialen Gruppen und deren Auswirkung (Intersektionalität) zu verstehen.
  • Instrumente einzusetzen, um Machtverhältnisse zu analysieren und entsprechend ihrer Möglichkeiten vorurteilsbewusst und diskriminierungskritisch zu handeln.

Lehr- und Lernmethoden

In diesem Seminar werden folgende Lehr- und Lernmethoden angewandt: Theorieinput,
erfahrungsorientiertes Lernen, Arbeit mit Fallbeispielen, Reflexion, Austausch, Diskussion.

Zur Vortragenden

Studium der Erziehungswissenschaft und Politikwissenschaft, Professorin am Studiengang
Soziale Arbeit (MCI Innsbruck), Trainerin in der Erwachsenenbildung
(http://www.social-change.rocks/).

Auf einen Blick

Zielgruppe Das Seminar richtet sich anSozialarbeiter*innen, Sozialpädagog*innen sowie an Leiter*innen sozialwirtschaftlicher (Nonprofit-)Organisationen.
Abschluss Teilnahmebestätigung
Vortragende

FH-Prof.in Dr.in Mag.a Eva Fleischer DSA
FH-Prof.in Dr.in Mag.a Eva Fleischer DSA

Veranstaltungsort FH Campus Wien Academy
Favoritenstraße 226
1100 Wien
Teilnahmegebühr

€ 330 (USt.-befreit)